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Volleyball: Schon wieder unterwegs in Hamburg!

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„Aus Lauenau spielen Engel und Schurk‘ – den Volleyball heut‘ in Hamburg“

Auf WhatsApp gepostet am Samstag den 17. Februar 2018 aus dem Olympia-Stützpunkt-Beachvolleyball (http://www.beachhamburg.de/) in Hamburg. Wir vermuten, dass die Lauenauer Hobby-Volleyballer vom SV Victoria im Rahmen ihrer Turniersucht (wir berichteten bereits am 27.01.2018) erneut ihrem Drang nach Befriedigung ihrer sportlichen Leidenschaft nachgegeben haben. Nach bestätigten Angaben von C.J., P.B., M.J., O.C., T.C., J.C., S.R., S.?., G.H., M.R., P.G. und M.H. (Namen der Redaktion bekannt) war die Unternehmung von langer Hand geplant. Verspätungslos wurde per S-Bahn und Metronom die Elbemetropole um die Mittagszeit erreicht, nicht ohne bei der Zugfahrt ein üppiges Frühstück aus selbstmitgebrachten Speisen und selbstverständlich alkoholfreien Tränken zu sich zu nehmen. Zu erwähnen sind insbesondere die hartgekochten Hühnerprodukte von G.H. („Jemand noch ein Ei? Es ist auch Salz da …“), welche begeistert ihre Abnehmer fanden. Trotz Dauerpenetration mit Fangesängen mitfahrender HSV-Anhänger gelang den Victorianern der Zeitvertreib mit Kartenspielen wie Doppelkopf, Schwimmen oder Skat.

Am Hamburger Hauptbahnhof wurde zielstrebig in den Untergrund gewechselt und per Linie U3 der Ort der sportlichen Untaten angesteuert. Offensichtlich trafen sich die Mitglieder hier mit zwei weiteren, lokal ansässigen Komplizen N. und O.H., die unter diesen Decknamen einen Court in der eingangs erwähnten Beachvolleyballhalle gebucht haben. Ab 13:30 Uhr geschah tatsächlich das undenkbare – in drei eilig zusammengestellten Vierer-Teams wurde der sandige Beachvolleyballbereich schonungslos und mit rücksichtslosem Gute-Laune-Verbreiten für zwei Stunden ununterbrochen bespielt. Zeugen konnten unerkannt Bilder machen – siehe wie folgt (besonders dreist: Die Täter posierten kurz vor Verlassen des Tatorts sogar noch für ein Gruppenbild!)

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Vermutlich durch aufmerksame Mitduscher in den Umkleiden aufgescheucht, verließ die Gruppe gegen 16:00 Uhr unerkannt den Ort des Geschehens. Ihre Spur verlor sich ab der Haltestelle „Gartenstadt“, jedoch nahmen die Ermittler nach einem Hinweis eines Hamburger Gastronoms (Restaurant Peter Pane, https://www.peterpane.de/restaurants/hamburg-schlump/) die Spur wieder auf. Die Befürchtung, dass die Tätergruppe in dieser Lokation bei zügellosem Verspeisen von Hamburgern den Tatbestand des Kannibalismus erfüllte, bestätigte sich glücklicherweise nicht, führte doch eine zufällige Namensgleichheit der Stadtbewohner und der konsumierten, superleckeren und -üppigen Gerichte zu diesem Missverständnis. Einem Zugriff durch die Ermittler konnten sich die Volleyballverrückten erneut entziehen, da sie das Peter Pane unerwartet und vorzeitig verließen, vermutlich aufgrund von Zeitdruck, um im Metronom um 20:28 ab Hamburg Hauptbahnhof flüchten zu können. Als letzte Zeugin konnte sich eine Schaffnerin an die Victorianer erinnern, die bei der Fahrkartenkontrolle kurz vor dem Haltepunkt Uelzen vorsätzlich falsche Dokumente bei der Fahrgastidentifikation machen. O.C. zeigte hier statt des geforderten Personalausweises seinen Büchereiausweis. Nur durch ein geschicktes Ablenkmanöver aus der Gruppe („Jemand noch ein Ei? Es ist auch Salz da …“) konnte die Weiterreise der Täter erreicht werden. Vermutlich reisten die Täter in dieser Zugverbindung noch bis Hannover und dann weiter bis Haste. Dort verliert sich dann die letzte Spur weißenTahitisandes aus dem Hamburger Beachcourt. Die Behörden vermuten, dass die Gruppe im Herbst den Hamburger Tatort erneut aufsuchen wird. Nicht ausgeschlossen wird aber auch, dass die Gruppe sich bei regelmäßigen donnerstäglichen Geheimtreffen um 20:00 Uhr in der Victoria Arena Lauenau auf weitere Taten vorbereitet. Wer Angaben dazu machen kann und gerne Volleyball spielt, ist also jederzeit bei den Volleyballkriminellen des Victoria willkommen.

Nochmal ernsthaft: Vielen, vielen Dank an C.J. und N. und O.H. für die tolle Veranstaltung und Organisation! Wir alle haben diesen kleinen Sporturlaub sehr genossen und freuen uns auf den nächsten Ausflug dieser Art. Gerne auch mit hartgekochtem Ei und Salz dazu …

M. Harms